Der Audiobuch Verlag Freiburg präsentiert
Autorenlesungen von:

Birgit Vanderbeke

Birgit Vanderbeke (1956 in Dahme geboren) lebt im Süden Frankreichs. Sie wurde 1990 für ihr Buch "Das Muschelessen" mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Seitdem veröffentlichte sie eine Reihe von hochgelobten Büchern wie "Ich sehe was, was Du nicht siehst. ". 1997 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Kranichsteiner Literaturpreis




Geld oder Leben

Sprecher: Vanderbeke, Birgit

3 CD / 22.90 €
3-89964-028-4

Die Ich-Erzählerin beschreibt ihr Leben, ein typisch deutsches Leben nach 45: Der elterliche Glaube an Geld und die Zukunft der Kinder in den 50ern - die 60er Jahre mit einem Studium unter Revoluzzern - kuschelige Zweisamkeit in den 80ern -schließlich die unendliche Geldvermehrung der 90er Jahre. Und dazwischen: Leben.

„Eine Zeitlang funktionierte die Geldvermehrung phantastisch. Alle merkten, daß ihr Geld von sich aus mehr wurde, ohne daß jemand etwas machte... Matz arbeitete in einem Büro, das brain factory hieß, aber es stellte kein Gehirn her, obwohl das technisch im Grund möglich gewesen wäre.“

Birgit Vanderbeke geht im Herbst auf Lesetour. Das Hörbuch erscheint zeitgleich mit der Buch-Ausgabe des S. Fischer Verlags.

  Zu diesem Audiobuch ist eine Hörprobe vorhanden. Bitte klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um sie anzuhören







Verwünschungen

Sprecher: Hoppe, Felicitas ; Röggla, Kathrin ; Vanderbeke, Birgit

1 CD / 16.90 €
3-933199-68-9

An Walpurgis 1999 hielten Marlene Streeruwitz, Birgit Vanderbeke und Gisela von Wysocki drei „Hexenreden“ in der Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel. Der Erfolg der Veranstaltung war riesig - obwohl (oder weil?) die Reden kaum unterschiedlicher ausfallen konnten. So entschloß man sich im S. Fischer Verlag, weitere Autorinnen um Erzählungen und Essays zu dem Thema zu bitten. Es entstand daraus die Anthologie „Verwünschungen“. Für die CD wurden die Beiträge von Birgit Vanderbeke (Alle meine Hexen), Kathrin Röggla (beischlafdiebin) und Felicitas Hoppe (Hexen und Ingenieure) ausgewählt. Der Audiobuch Verlag plant für das Frühjahr 2002 eine Fortführung unter dem Titel „Noch mehr Verwünschungen“.

  Zu diesem Audiobuch ist eine Hörprobe vorhanden. Bitte klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um sie anzuhören







Abiturreden (Ariel oder der Sturm auf die weiße Wäsche, Fühlen Sie sich alarmiert!)

Sprecher: Genazino, Wilhelm; Vanderbeke, Birgit u.a.

1 CD / 16.90 €
978-3-933199-52-2

Ariel oder der Sturm auf die weiße Wäsche. Vor und vor allem für die Abiturienten des Jahres 2000 sprach Birgit Vanderbeke: „Goethe ist out. Shakespeare ist in.” Was hat letzterer mit Big Brother zu tun? Ist doch klar: Viel Lärm um nichts. Schwieriger wird schon die Frage, wie George Orwell – immerhin der ‚Erfinder’ des Satzes Big brother is watching you – da hinein paßt. Fühlen Sie sich alamiert. Wilhelm Genazino fordert keine waghalsigen Einzelaktionen, sondern gemeinschaftliches Handeln gegen Rechtsradikale. Von Bodyguards bewachte Promis, die dem einfachen S-Bahn-Benutzer Zivilcourage empfehlen, sind ihm ein Greuel. „Die Öffentlichkeit über die Gewalt muß mindestens so unerträglich werden wie die Gewalt selber“, so lautet das Fazit der Rede, die er auf Einladung des Saarländischen Rundfunks, des saarländischen Kultusministeriums und der Stiftung Demokratie am 28. Juni 1999 vor Abiturienten hielt. Er vertritt streitbare Thesen über die Ursachen von Gewalt in der Gesellschaft und die angemessene Reaktion darauf.

  Zu diesem Audiobuch ist eine Hörprobe vorhanden. Bitte klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um sie anzuhören







Das Muschelessen

Sprecher: Vanderbeke, Birgit

3 CD / 19.90 €
978-3-933199-38-6
   
2 MC / 19.90 €
3-933199-53-0

Birgit Vanderbeke erhielt 1990 für ‘Das Muschelessen’ den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Der Spiegel: „Ein Berg gekochter Muscheln auf dem Tisch, davor ausharrend Mutter, Tochter und Sohn, wie hypnotisiert vom Schatten des Abwesenden: Der Vater wird von einer Dienstreise zurückerwartet, die ‘der letzte Meilenstein auf dem Weg zur Beförderung’ sein soll. ... Erst am Ende, als die Mutter sich abrupt zu ihrer Bewunderung für Medea, die Kindstöterin der antiken Mythologie bekennt, fällt Licht in die Kerker der Harmonierituale: ‘Wir haben es meiner Mutter aber nicht übel genommen, daß sie uns alle vergiften wollte, sondern haben uns nur gefreut, daß das Versöhnliche, worunter wir sehr gelitten hatten, endlich einmal verschwunden war.’“ taz: „Am Ende der Erzählung wandert mit den ungegessenen Muscheln ein ideologischer Grundpfeiler des Bürgertums auf den Müll: die Idee der Familie.“ Tagesanzeiger: „Die Ironie ist mitunter beißend und der Humor schwarz. Schön mal wieder so etwas zu lesen, original deutsch.“

  Zu diesem Audiobuch ist eine Hörprobe vorhanden. Bitte klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um sie anzuhören







Abgehängt

Sprecher: Vanderbeke, Birgit

3 CD / 19.90 €
978-3-933199-36-2
   
2 MC / 19.90 €
978-3-933199-48-5

Den Himmel kann man nicht abhängen - alles andere schon. Und oft tut man nur so, als ob das Leben normal wäre. Ein anonymer Anrufer bringt den Alltag einer Schriftstellerin aus dem Rhythmus. Er beschimpft sie mit einer eigentümlich warmen Stimme. Als ob nichts gewesen wäre, erledigt sie aber weiterhin ihre Post, geht mit Meyer-Bromberger, der sich um ihr Angelegenheiten kümmert, zum Sushi-Essen und überlegt, wie sie Simmy, ihrer sehr aufgeweckten Tochter, eine Tätowierung ausreden könnte. Auch wenn sich nichts wirklich verändert hat, ist doch alles anders geworden. Sie spürt die Angst im Rücken, fühlt sich beobachtet, und vielleicht gibt es ja auch jemanden, der sie ganz einfach abknallen will. Erst als sie sich eine Platte ihres Mannes Serge auflegt, eines Jazzmusikers, kann sie für kurze Zeit vergessen, daß nicht mehr alles in Ordnung ist. Beim Hören muß sie an Eddie denken, den genialen Geigenspieler, der gemeinsam mit Serge "Blue Heaven" komponierte. Eddie war ganz plötzlich tot und eine Legende - einer muß ihn, der mit seiner Geige ziemlich an den Himmel rankam, verraten haben. Er wurde einfach abgehängt. Aber das ist normal. Und als ob nichts gewesen wäre, klingelt wieder das Telefon.

Auf der Hörbuchbestenliste im April 2001:

„Ein anonymer Anruf bringt den Alltag einer Schriftstellerin durcheinander...Erst nach und nach erfährt der Hörer, was es mit diesem Anruf auf sich hat. Unauffällig und gewürzt mit spröder Komik entwickelt sich das Hörbuch zu einer beklemmenden Studie über den Zustand der Gesellschaft und ihren Ressentiments gegenüber Vielem, was anders ist. Birgit Vanderbekes Stimme ist so wie ihr Buch: sehr herb und nachdenklich, aber auch voll spröden Charmes, der einen gefangen nimmt.“

  Zu diesem Audiobuch ist eine Hörprobe vorhanden. Bitte klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um sie anzuhören







Ich sehe was,was Du nicht siehst

Sprecher: Vanderbeke, Birgit

3 CD / 19.90 €
978-3-933199-14-0

„Man kann einfach weggehen, dachte ich. Entweder man geht ein bißchen weg, oder man geht richtig weg, oder man bleibt. Man kann auch bleiben und, während man bleibt, denken, eines Tages gehe ich einfach weg, und während man es denkt, bleibt man und wartet.“ HR-2 Hörbuch-Bestenliste im März 2000: Wie Birgit Vanderbeke das neue / alte Leben schildert, das ist wirklich hörenswert. Die Ich-Erzählerin beschreibt, mit entlarvender Genauigkeit und durch Selbstironie und Witz gebrochen, sich selbst und die Mitmenschen und denkt dabei über die Frage nach, wie sehr man wirklich weg geht, wenn man weg geht. Wenn jemand den trockenen Sarkasmus dieser Erzählung perfekt intonieren kann, dann die Autorin selbst.

Die Weltwoche: Wer diesen schmalen Roman in die Ferien mitnimmt, wird ein Lieblingsbuch für lange Zeit zurückbringen. Focus: Birgit Vanderbekes Buch liest sich wie Post aus dem Paradies. Süddeutsche Zeitung: Sie bezaubert durch Sprachwitz und stilistische Eleganz, kurzum: sie hat einen unwiderstehlichen Charme.

Christian Blees im TIP, Berlin: „Nicht alle Autoren können auch sprechen - Birgit Vanderbeke kann’s“.

Auf der Hörbuchbestenliste im März 2000:

„Man kann einfach weggehen, denkt sie. Und sie tut es, nimmt „das Kind“ und zieht nach Frankreich. Wie Birgit Vanderbeke das neue / alte Leben schildert, das ist wirklich hörenswert. Die Ich-Erzählerin beschreibt, mit entlarvender Genauigkeit und durch Selbstironie und Witz gebrochen, sich selbst und die Mitmenschen und denkt dabei über die Frage nach, wie sehr man wirklich weg geht, wenn man weg geht. – Wenn jemand den trockenen Sarkasmus dieser Erzählung perfekt intonieren kann, dann die Autorin selbst.“

  Zu diesem Audiobuch ist eine Hörprobe vorhanden. Bitte klicken Sie auf das Lautsprechersymbol, um sie anzuhören




Audiobuch Verlag Freiburg
Kandelstr. 38
79106 Freiburg

Tel.: +49-(0)761-881 848 0
FAX.: +49-(0)761-881 848 18

Um die hier angebotenen Hörproben abspielen zu können, benötigen sie einen MP3-Player. Wir empfehlen Ihnen: